COSTA RICA

REISE GUIDE

Sehenswürdigkeiten

Die Sehenswürdigkeiten in Costa Rica sind sehr vielseitig! Besonders Natur- und Tierfreunde kommen in diesem Land auf ihre Kosten, denn mit 27 Nationalparks und knapp 26% Fläche die unter Naturschutz steht ist die Artenvielfalt enorm!

Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass der Großteil der Highlights Nationalparks und Naturspektakel sind. Doch auch für Strandliebhaber und Adrenalinjunkies sind verschiedene Spots vorhanden.

Im folgenden findest du eine Übersicht mit den top Sehenswürdigkeiten die wir dir bei einer Reise nach Costa Rica ans Herz legen! Darunter auch einige kostengünstige Alternativen zu größeren Touristenspots und sogar einige komplett kostenfreie Optionen.  

Gegliedert nach den Regionen in denen wir unsere jeweiligen Unterkünfte hatten: Monteverde, La Fortuna, Montezuma, Südlicher Pazifik, Puerto Viejo & einigen ortsunabhängigen Highlights von Costa Rica. Und zum Abschluss noch ein paar weitere  Sehenswürdigkeiten, die wir allerdings bisher nicht selbst besucht haben, aber in Vorbereitung und während der Reise einige Informationen dazu gesammelt haben.

Monteverde

Die im bergigen nordwestlichen Teil des Landes gelegene Region ist vor allem für eine große Artenvielfalt bekannt. Im Gegensatz zu vielen anderen Teilen des Landes kann es hier durchaus etwas kühler werden. Monteverde liegt auf ca. 1.300m Höhe und hat knapp 4.000 Einwohner. 

Zum absoluten Muss bei einem Besuch in Monteverde gehören die folgenden Spots:

Arbor Hueco / Ficus Tree

Während deiner Reise durch Costa Rica werden dir überall zahlreiche Ficusbäume begegnen. Doch in der Region um Monteverde hast du die Möglichkeit diese speziell gewachsenen Bäume genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ficusbaum? Was ist denn das eigentlich?!
Du erkennst den Ficusbaum oder zu deutsch auch Feigenbaum an seinem geflochtenen Stamm, der meist hohl ist.
Doch da stellt sich bereits die nächste Frage, warum ist der Stamm hohl?
Die Besonderheit am Feigenbaum ist, dass er nicht wie üblich aus dem Erdboden heraus, sondern vom Geäst eines anderen Baumes wächst. Von dort wachsen seine Wurzeln in den Erdboden und bilden dabei ein Wurzelgeflecht. Bei diesem Ereignis umschließt der Feigenbaum den anderen Baum immer mehr und mehr, sodass dieser kein Tageslicht und keine Nährstoffe mehr aufnehmen kann. Mit der Zeit stirbt er also ab und wird zersetzt, sodass sich im inneren des Ficusbaumes ein Hohlraum bildet. Der Feigenbaum ist in diesem Falle also nichts anderes als ein Parasit, der seinen Wirt mit der Zeit tötet. Darum wird er auch liebevoll Würgefeige genannt.  
Was nun recht grausam klang, ist jedoch nach mehreren Jahrzehnten, wenn der Prozess beendet ist, ein absolut beeindruckendes Naturwunder.

Für kleine Abenteurer, zu denen auch wir uns zählen, bietet der Baum nun einen Raum zum Klettern. Im Inneren eines Baumes hoch klettern, das klingt schon verrückt. Und ist darum ein unentbehrlicher Punkt auf deiner Erlebnisliste in Costa Rica! 😉 
Der Arbor Hueco / Ficus Tree in Monteverde bietet sich für diese Expedition besonders gut an. Er ist von Straßen und Wegen gut zugänglich und besonders hoch gewachsen. So kannst du einige Meter im inneren hinauf klettern, spektakuläre Fotos machen und eine neue Perspektive auf den umliegenden Wald bekommen.

Dieses Erlebnis ist komplett kostenfrei! 🙂 Leider ist unser Ficusbaum von den Bilder nicht mehr begehbar, da er nun in Privatbesitz ist und mit einem Zaun abgeriegelt ist. 

Es gibt jedoch eine neue Alternative, die sich bereits hoher Beliebtheit erfreut. Den Ficus La Raiz, der sich zentrumsnah an einem Bach befindet.

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Der Nebelwald von Monteverde

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Der Nebelwald ist das Herzstück der Region und wirklich etwas ganz besonderes. Außerhalb des Areals begleitet dich noch strahlender Sonnenschein und kaum im Monteverde Cloud Forest Biological Reserve angekommen, bist du von Nebelbänken umgeben und hast das Gefühl plötzlich ganz woanders zu sein.

Der Eintritt ist mit 25$ leider nicht ganz billig. Doch bei dem 10.500 Hektar großen Areal, bekommst du für den Preis einiges geboten. Du kannst eine artenreiche Flora und Fauna bestaunen. Von Nasenbären, über Agutis, Klammeraffen, Spinnen, Insekten, einem Wasserfall, Lianen bis hinzu Faultieren, ist alles möglich.
Auch einer der bekanntesten Vögel Costa Ricas, will hier von dir entdeckt werden, der Quetzal. Die Besonderheit ist, dass der Quetzal seinen Lebensraum ausschließlich in den Nebelwäldern Mittelamerikas hat und dieses Gebiet somit eines der wenigen Weltweit ist, in denen er überhaupt anzutreffen ist.
Ebenfalls kannst du hier auf einer Hängebrücke über den Nebelwald schweben, mystisches Feeling zwischen den dauerhaft vorhandenen Nebelschwaden erleben und bei guter Sicht von einer Aussichtsplattform bis zum Pazifik schauen. 

Tipp: Das Reserva Curi Cancha ist eine günstigere Alternative (20$), bei der du eine ähnliche Erfahrung im selben Nebelwald, nur an anderer Stelle, bekommst.

La Fortuna

Für uns war La Fortuna einer unserer absoluten Lieblingsorte von Costa Rica. Etwas weniger heiß, als in anderen Teilen des Landes und super viele Sehenswürdigkeiten und Highlights die nur darauf warten erkundet zu werden! 

Volcán Arenal

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Primär bekannt ist die Region aufgrund des Volcán Arenal welcher aktivste und auch jüngste Vulkan des Landes ist. Er ist 1.670m Hoch und brach zuletzt im Jahr 2010 aus, seitdem zeigt er keine Aktivität mehr, was aber nicht bedeutet, dass er erloschen ist.

Heute kannst du auf verschiedenen Wanderwegen das Areal um den Vulkan erkunden und auch auf einem Lavatrail vom Ausbruch 1968 entlang spazieren.

Folgende Wanderungen sind möglich:

  1. Mirador el Silencio (Eintritt ca. 6,50€)
    Rundwanderung, mit Aussicht auf den Vulkan und die Lagune, inklusive einem Lavatrail von 1968
  2. Arenal 1968 Volcano View and Lava Trail (Eintritt ca. 14€)
    → 2 Wanderrouten auf den Lavatrails, mit Aussicht auf die Lagune und den Vulkan
  3. Parqué Nacional Volcán Arenal (Eintritt ca. 12,50€)
    → Dichteste Wandermöglichkeit, mit meisten Trails und verschiedenen Aussichtspunkten

Wie kommst du hin?
Von La Fortuna aus Fährt morgens ein Bus in Richtung Trinidad. Mit diesem kannst du bis zum Tabacon Resort fahren und von dort das letzte Stück zu Fuß gehen.

Hot Springs

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Aufgrund des Vulkans ist die Region um La Fortuna auch bekannt für ihre heißen Quellen. Denn das Wasser wird durch die Aktivität unterirdisch erhitzt, sodass du nach der anstrengenden Wanderung eine wohlverdiente Pause in einem natürlichen Pool einlegen kannst.

Die Liste der heißen Quellen in La Fortuna ist sehr lang, allerdings sind fast alle an Hotel & Spa Anlagen angeschlossen und verlangen Eintritt für die Nutzung der Quellen. Die Preisspanne für einen Tagespass geht dabei von 15 – 30€.

Eine gute und wie finden deutlich authentischere Option ist der Tabacon River mit den Free Natural Hot Springs! Diese Thermalquellen sind komplett kostenfrei zugänglich und werden primär von den Einheimischen genutzt. Sodass es wenn man vor 11.00 Uhr herkommt durch aus der Fall ist, dass man die Natur komplett für sich alleine genießen kann.

Tipp: Die Quellen sind von mehreren Seiten zugänglich, pass also gut auf deine Sachen auf, wenn du sie am Ufer zum Baden zurücklässt 😉 

Wie kommst du hin?
Von La Fortuna aus Fährt morgens ein Bus in Richtung Trinidad. Mit diesem kannst du bis zum Tabacon Resort fahren und von dort das letzte Stück zu Fuß gehen.

El Salto / Río Fortuna

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Und wer sich bei höheren Temperaturen lieber ein wenig Abkühlen möchte, kommt hier ebenfalls für keinen einzigen Cent auf seine Kosten 😉 

Etwa 20 Gehminuten südlich von La Fortunas Zentrum entfernt befindet sich der Río Fortuna. Hier kannst du, umgeben von kleinen Wasserfällen, inmitten der Natur baden und entspannen und sogar mit einem Seil den Sprung ins kühle Nass wagen.

Der Río Fortuna mit seiner Rope Swing ist bei den Einheimischen bekannt und beliebt. Ähnlich wie bei den kostenfreien Hot Springs solltest du hier vor 11.00 Uhr herkommen, um die Natur und den Badespaß ungestört genießen zu können. 

Wie kommst du hin?
Wie gesagt ist der Fluss nicht weit von der Stadt entfernt, sodass man ihn bequem mit einem kleinen Spaziergang erreichen kann. 

Mistico Hanging Bridges Park

Ein weiteres Highlight ist der Hängebrückenpark von La Fortuna.

Hier kannst du über 6 verschiedene Hängebrücken und insgesamt 15 Brücken den Regenwald durchqueren. Zum Teil befindest du dich auf der Höhe der Baumwipfel, sodass du eine komplett neue Perspektive auf die Natur bekommst und auch den Tieren, die sich in den Baumwipfeln verstecken etwas näher kommen kannst. 

Neben den Brücken kannst du im Park einige Tiere treffen (Brüllaffen, Nasenbären, Faultiere und jegliche Vogelarten des Landes) und auch ein kleiner Wasserfall versteckt sich im dichten Grün. 

Der Eintritt beträgt ca. 21,50€ und ist damit nicht gerade ein Lowbudget-Schnäppchen, doch über Hängebrücken durch den Dschungel zu wandern gehört bei einem Besuch in Costa Rica einfach dazu. (In anderen Regionen, wie z.B. Monteverde gibt es ähnliche Parks)

Wie kommst du hin?
Der Park befindet sich ca. 20km außerhalb von La Fortuna in Richtung Arenal. Darum empfielt sich auch hier den Bus zu nehmen, der morgens von La Fortuna nach Trinidad fährt und gegen 13.00 – 14.00 Uhr zurückkommt. 

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Montezuma

Das am südlichen Ende auf der Nicoya Halbinsel gelegene Dorf ist vorallem für seine Yogakurse und Rastafaris bekannt. Statt an der Pazifikküste könnte man hier auch das Gefühl bekommen sich mitten in der Karibik zu befinden. Abends wird in den Bars Livemusik gespielt und die Menschen kommen auf der Straße zusammen, um das Leben zu feiern. 

Doch neben dem hübschen Strand, an dem dir auch das ein oder andere Kapuzineräffchen über den Weg laufen kann und der paradisischen Atmosphhäre, hat die Region noch weitere Highlights zu bieten.

Montezuma Wasserfälle

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Du wolltest schon immer einen Wasserfall erklimmen und den gewaltigen Wassermassen beim Herabstürzen an den Klippen von oben zusehen, genau das kannst du beim erkunden der Montezuma Wasserfälle erleben!

Insgesamt 3 Wasserfälle gibt es hier, die direkt übereinander liegen. Die Wasserfälle sind 25 Meter, 12 Meter und 5 Meter hoch. Von unten kannst du jedoch nur den ersten und größten erkennen, um die anderen beiden zu sehen musst du einen kleinen Wanderweg hinaufklettern. Das Hinaufklettern am Wasserfall selbst ist nicht gestattet bzw. aus Sicherheitsgründen dringend von abzuraten. 

Jeder der drei Wasserfälle läuft in einen kleinen Pool in dem du ein Bad nehmen kannst bzw. den Sprung von den umliegenden Klippen ins ungewisse wagen kannst. Alles natürlich auf eigene Gefahr 😉 

Achtung: In der Trockenzeit (ab März/April) kann es vorkommen, dass der Wasserfall nur noch sehr wenig, bis gar kein Wasser mehr führt und dir dieses spektakuläre Erlebnis verwehrt bleibt. 

Preis? Anfahrt?
Der ganze Spaß kostet dich überhaupt nichts und von Montezuma aus kannst du ganz leicht zu Fuß innerhalb von 45 Minuten zu den Wasserfällen wandern. 

Cabo Blanco Nationalpark

Dieser Nationalpark war die erste geschützte Naturzone Costa Ricas. Durch schwedische EInwanderer wurde das Land erworben und so vor Rodung geschützt. Im Jahr 1963 wurde der Cabo Blanco Nationalpark dann gegründet. 

Er befindet sich ca. 10km von Montezuma entfernt und bildet die südlichste Spitze der Nicoya Halbinsel.

Hier kannst du über sehr viele Höhen und Tiefen durch den Regenwald wandern und dabei mit etwas Glück das ein oder andere Tier entdecken (Faultiere, Brüllaffen, Weißwedelhirsche u.v.m.), am Ende des 5km langen Wanderwegs befindet sich dann der „weiße“ Strand von dem der Park seinen Namen erhalten hat. 

Der Nationalpark kostet knapp 10€ Eintrittsgebühr und ist von Mittwoch bis Sonntag geöffnet. Montag und Dienstag hat der Park zum Schutz der Natur geschlossen. 

Wie kommst du hin?
Mit einem Bus/Collectivo vom Busbahnhof von Montezuma aus für etwa 1,70€ in pro Richtung.
Tipp: Erkundige dich vorher über die Fahrzeiten, besonders für den Rückweg, damit du den letzten Bus nicht verpasst!

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Südlicher Pazifik

Die Region von Costa Rica, die sich um den südlichen Teil des Pazifik befindet, gehört zu den touristischsten des Landes und auch für Auswanderer aus Amerika ist das Gebiet sehr beliebt, um im Alter die Tage mit Pura Vida Feeling zu genießen. 

Uns persönlich hat die Region sehr gut gefallen! Die Tierbegegnungen häuften sich, ein Sonnenuntergang war schöner als der andere und zudem ist es ein idealer Spot für Surfprofis oder Anfänger!

Krokodilbrücke

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Egal ob mit dem eigenen Mietwagen oder per Bus, wir empfehlen dir unbedingt einen Stopp bei der Krokodilbrücke einzulegen.

Die Brücke trägt ihren Namen nicht ohne Grund, denn wirfst du einen Blick nach unten auf den Tárcoles Fluss wirst du nicht lange suchen müssen bis du ein Krokodil auf einer der Sandbänke in der Sonne liegen siehst. Zu jeder Tageszeit kannst du die riesigen Reptilien hier entdecken, mal sind es nur 2 – 3 , manchmal aber auch bis zu mehrere Dutzend! 

Die Krokodile (Spitzkrokodil/amerikanisches Krokodil) die hier die meiste Zeit regungslos daliegen zählen zu den größten des Landes. Die Exemplare können eine Länge von bis zu 5 Metern und ein Gewicht von bis zu 500kg erreichen. 

Fun Fact: Was du von der Brücke aus sicherer Entfernung beobachten kannst, kann einige Meter weiter auch gefährlich werden. Denn als Matze und ich ganz entspannt zum Carara Nationalpark spaziert sind, sahen wir am Straßenrand den Kadaver eines riesigen Krokodils! Zum Glück kein lebendiges, aber irgendwie muss dieses Tierchen ja schließlich hier gelandet sein… :O 

Carara Nationalpark

Etwa 2,5 km von der Krokodilbrücke entfernt befindet sich der Carara Nationalpark (ein Besuch beider Highlights lässt sich also ideal verbinden 😉 )

Für uns stand der Park vor allem auf der Liste, weil man hier die seltenen Hellroten Aras sehen kann. 

Neben diesen bunten Papageien hast du natürlich auch die Möglichkeit einige andere Tiere zu sichten. Affen, Ameisenbären, Faultiere u.v.m. versteckt sich im dichten Grün des Areals. 

Der Eintritt kostet umgerechnet etwa 6,00€.

Wie kommst du hin?
Von Jacó aus fahren regelmäßig Busse in diese Richtung, du kannst dich einfach an der Straße vor dem Parkeingang rauslassen. Auch von anderen umliegenden Städten sollte es ähnlich funktionieren.

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Manuel Antonio Nationalpark

Der wohl bekannteste und von Touristen am meisten besuchte Nationalpark von Costa Rica. Das mag den ein oder anderen abschrecken, doch der Park ist nicht ohne Grund so beliebt. 

Hier findest du die größte Dichte an Wildtieren und kannst zudem am Strand relaxen, schnorcheln, tolle Aussichtspunkte erklimmen und im tiefen Dschungel den Geräuschen der Tiere lauschen. 

Wir selbst konnten hier beispielsweise unsere erste Faultierbegegnung verbuchen (insgesamt sogar 6 Stück an einem Tag) und auch Totenkopfäffchen, die wir sonst nirgends zu sehen bekamen, liefen uns über den Weg. 

Ein Vorteil des großen Besucheransturms kann auch sein, dass du selbst die Tiere nicht finden musst, sondern den Guides anderer Gruppen zusehen kannst und von seinen Entdeckungen profitierst. Denn wo viele Menschen stehen und in die Bäume schauen, muss es auch etwas zu sehen geben 😉 

Der Eintritt kostet knapp 15€ und ist damit, wie wir finden, im Vergleich zu einigen anderen Nationalparks von Costa Rica ein Schnäppchen für die Vielfalt des Angebots!

Wie kommst du hin?
Der nächstgelegene Ort ist Quepos, von hier fährt ein Bus für umgerechnet nicht mal 1€ in beide Richtungen mehrmals täglich ab. 

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Puerto Viejo

Der perfekte Ort, um ein paar entspannte Tage an der Karibikküste von Costa Rica zu verbringen. In den Bars und Restaurants kann man überall das Reggae-Feeling fühlen und hat irgendwie das Gefühl auf Jamaika oder Kuba zu sein.

An den Wochenenden kann es hier etwas voll werden. Was sich auch deutlich bei der Suche nach einer Unterkunft bemerkbar macht. 

Neben der Surfkultur, den schönen Strandbars und atemberaubenden Sonnenaufgängen, hat die Region auch 2 wunderschöne Nationalparks zu bieten:

Cahuita Nationalpark

Unser persönlicher Favorit aller Nationalparks die wir besucht haben!

Affen die am Strand entlang spazieren, beide Faultierarten, die sich gemütlich von Ast zu Ast hangeln, ein Nasenbär, der eine Kokosnuss frisst, freche Waschbären, die dir dein Mittagessen streitig machen wollen, links der Strand und rechts der Urwald, all das und noch mehr kannst du im Cahuita Nationalpark entdecken. 

Das besondere ist, dass der Park keinen Eintritt kostet, sondern über Spendengelder finanziert wird. Das heißt am Eingang kannst du eine freiwillige Spende in einer beliebigen Höhe geben, komplett ohne Zwang und Verpflichtung. So kann jeder das geben was ins Budget passt und ihm der Zugang zum Park persönlich wert ist 🙂

Tipp:
Ebbe und Flut kann hier eine Rolle spielen, da der Park und seine Wanderwege so nah am Ufer liegen muss auch mal der ein oder andere Abschnitt Barfuß durchs Wasser überquert werden. 

Wie kommst du hin?
Von Puerto Viejo aus fährt mehrmals täglich ein Bus für etwa 1,15€ nach Cahuita vom Busterminal kannst du die letzten 350 Meter zu fuß zum Eingang des Parks laufen. 

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Manzanillo Nationalpark

Dieser Nationalpark ist komplett kostenfrei! Was uns persönlich total überrascht hat.

Er befindet sich ganz nah an der Grenze zu Panama. Und bietet tolle Wandermöglichkeiten. Begonnen am Strand mit großen Wellen, durch den Urwald, mit reichlich Artenvielfalt, bis nach Punta Mona. 

In diesem Park hast du die Möglichkeit der zweiten Art des Ara in Costa Rica zu begegnen, dem Soldatenara. Darüberhinaus gibt es unzählige Brüllaffen, die du bereits aus der Ferne hören kannst, Tukane u.v.m. 

Zu Beginn oder als krönenden Abschluss kannst du am Strand entspannen und dich im Pazifik abkühlen und dabei den hohen Wellen zuschauen. 

Wie kommst du hin?
Auch hier fährt ein Bus von Puerto Viejo aus, für ca. 2,00€ kommst du hin und zurück. 

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Ortsunabhängige Highlights

Neben den Sehenswürdigkeiten, die regional gebunden sind gibt es auch noch einiges, was man an vielen Orten in Costa Rica findet und machen kann. 

Kaffeetour und/oder Kakaotour

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Costa Rica ist das Land des Kakao und Kaffee. Darum darf bei einer Reise durch das Land auch ein Einblick in die Herstellung und den Anbau nicht fehlen.

Der Kaffee ist weltweit sehr beliebt, er gilt als besonders aromatisch und mild. Denn aufgrund der Lage kann er in den kühleren, bergigen Gebieten optimal gedeihen und so ein würziges Aroma bilden.

Und auch der Kakao wächst hier und war bis 1979 eines der wichtigsten Exportgüter. 

Zu unserer Schokoladen-/Kakaotour findest du hier einen detaillierten Blogartikel.

Oft werden Kombinationstouren angeboten, in denen du über beide Pflanzen etwas lernen und natürlich auch mal kosten darfst. Die Preise für eine solche Tour können regional etwas unterschiedlich sein. Aber zwischen 25€ und 35€ sollte eine Kombitour zu bekommen sein. 
Wir selbst haben ausschließlich die Kakaotour gemacht, da wir die Kaffeetour bereits in Tansania bekommen haben. (Preis ca. 18€)

Night Walk

Etwas was du auch überall angeboten bekommen wirst, sind die Nachtwanderungen durch den Dschungel.
Eine solche Tour dauert in der Regel 2 – 3 Stunden und startet nicht erst mitten in der Nacht sondern sobald es dunkel geworden ist (ca. 19Uhr).

Bei einem Night Walk hast du die Möglichkeit andere Tiere zu entdecken als am Tag, denn viele Tiere des Regenwaldes sind nachtaktiv und schlafen tagsüber. Besonders Schlangen, Frösche und auch die freundlichen Faultiere sind zumeist nachts aktiv. 

Die Preise für eine solche geführte Tour belaufen sich auf etwas 35 – 45€ pro Person. 
Wir selbst haben an keiner solchen Tour teilgenommen, da es leider nicht ins Budget gepasst hat und wir am Tag bereits all unsere Tierbegegnungen bekommen haben 🙂 

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Weitere Sehenswürdigkeiten, die wir aber nicht gemacht haben

Neben den bereits genannten Highlights gibt es noch einige weitere Dinge in Costa Rica zu entdecken, die wir allerdings selbst nicht gemacht haben und daher keine genauen Infos zu Preisen, Anfahrt und ob es sich wirklich lohnt machen können. 

Es ist also definitiv noch ausreichend Potenzial für eine weitere Reise nach Costa Rica!

Hier eine kurze Liste mit den Dingen, die für deine Reise (und unsere zweite Reise 🙂 ) durchaus in Frage kommen können:

  • Corcovado Nationalpark gilt als eine der weltweit artenreichsten Regionen
  • Tortuguero Nationalpark hier kannst du zur passenden Jahreszeit Schildkrötenbabys dabei beobachten, wie sie sich den Weg ins offene Meer über den Strand bahnen
  • Surfen lernen Die Wellen in Costa Rica laden definitiv zu ein paar Surfstunden ein!
  • Rafting → An vielen Orten wird dir eine Raftingtour angeboten, einer der besten Orte dafür (auch weltweit) soll der Pacuare River sein
  • Zipline/Canopy Von Baumwipfel zu Baumwipfel schwingen an einem Seil hängend, ein echter Spaß für Adrenalinjunkies. Diese Aktivität ist in nahezu allen Wäldern und Gegenden des Landes möglich.
  • Volcán Poás → Einer der aktiven Vulkane mit Kratersee, ein Aufenthalt ist nur mit Zeitlimit möglich aufgrund des Schwefeldampfes
  • Volcán Irazú Der höchste Vulkan Costa Ricas und einer der unberechenbarsten. Bei Wanderungen auf den Gipfel kann der Kratersee bewundert werden.

Das waren unsere Empfehlungen für dich, die du dir in Costa Rica je nach Belieben anschauen kannst/solltest 😉

Falls du Fragen hast oder noch mehr Informationen brauchst, schreibe uns gerne!

Im nächsten Kapitel kannst du Infos zu unseren Ausgaben bekommen, um so die ungefähren Kosten für deine eigene Reise abschätzen zu können.